RasenRobby

[A2 3000] Mein Weg zum Rasenroboter und warum ein Dreame A2 / Teil 1/2

Guten Tag,



ich möchte im Folgenden mal meinen Weg zum Rasenroboter aufzeigen: unseren Gartenaufbau, die Herausforderungen für das Rasenrobby – Fahrwerk, das Schneidwerk, der Fähigkeiten der Rasenrobby-Software im Mäher selber und der Managementsoftware für den Nutzer beschreiben, wie es aus meiner Sicht ist.


### Garten allgemein ###

Aufgrund unserer Grundstücksaufteilung und Struktur haben wir eine Menge an verbundenen Teilflächen, deren Bearbeitung mit einem konventionellen Rasenmäher sehr zeitaufwändig ist. Im Wesentlichen gibt es folgende Herausforderungen:

- viele Bäume und Sträucher

- faktisch keine Abgrenzungen durch Rasenrandssteine etc, es sind maximal Rasenkantenbleche eingearbeitet zu kleinen Mulchstreifen am Eingangspodest im Hof oder im Vorgarten am Zaun zum Fußweg. Funktional, aber vom Rasenrobby im Prinzip nicht erkennbar.

- fast alle Übergänge sind nichtlinear, also z.B. kleinere Beetecken reichen im Bogen in die Wiese rein.

- Weiterhin haben wir durch die unterschiedliche Nutzung des Gartenbereiches in den letzten hundert Jahren eine etwas „hoppelige“ Bodenstruktur (ehemalige Beetbereiche, entfernte befestigte Wege etc), welche gerade im und kurz nach dem Frost (unterschiedlicher Wassergehalt des Bodens darunter) deutliche Bodenunebenheiten aufzeigen, die sich im Frühjahr wieder etwas nivellieren. Das sorgt ebenfalls dann bodenbedingt für unterschiedliches Wuchsverhalten von Grad und Moos.


### Wiesenflächen im Detail ###

Man kann die zu mähenden Flächen im Wesentlichen in fünf grobe Zonen aufteilen, was Bereich, Besonderheiten und Ausrichtung (Hauptmährichtung) betrifft. Diese Bereiche sind direkt mit Wiese verbunden, aber ein richtungsgebundenes Mähen in jeder Zone (insbesondere im Vorgarten) zur Herausforderung werden lässt, je nach Bewuchs und anderer Hindernisse in dem Bereich.

1.) Vorgarten
der Vorgarten ist rechteckig, mit einer Menge von unterschiedlich großen Büschen.

Die Bepflanzung ist sehr eng

Ein Sichtschutz zwischen Haus und Nachbarzaun verhindert aufdieser Seite den Blick hinter ins Grundstück


2.) Passage zum Hof

Der schmale längliche Streifen zwischen Vorgarten und Hof /hinteren Garten ist mit kleineren Büschen am Zaun flankiert und an der Hausseite stehen einige Bänke.

Weiterhin sind hier in der warmen Jahreszeit diverse Pflanzbehälter jeder Art und Form, die meine Frau immer wieder unerwartet platziert…


3.) Hof / Übergang zum hinteren Gartenbereich

Begrenzt durch einen Wäscheschauer und einem Nußbaum folgt ein schmaler Durchgang

Dann kommt die kleinere grüne Seite im Hofbereich vor dem eigentlichen Gartenareal.

Im Hofbereich wird das Grundstück in Richtung Garten auf der Grundstücksgrenze etwas schmaler und wird zudem durch eine gerade absterbende Weide weiter eingeschränkt.

Auf der anderen Seite hinter dem Hof weitet sich die Wiese bis zur Doppelgarage auf der anderen Grundstücksseite. Direkt an der Doppelgaragenseite ist zudem ein Außenparkplatz für das Fahrzeug meines Vaters.


4.) Gartenbereich zwischen Garage und Pool

Links hinter der Garage schließt sich eine Terrasse an. Ander anderen Grundstücksgrenze ist ein langer schmaler Rasenstreifen (ca. 70cm) an der Garage vorbei bis vor zum Hoftor / Hofeinfahrt.


Nach der Terrasse folgt quer ein schmaler Streifen Wiese (ca 1m, 6m breit) mit leichtem Gefälle und einem Rasenbordstein als Begrenzung, ehe es dahinter zum etwas tiefer liegenden quer angelegten Pool übergeht, welcher noch weiter reicht, als die Terrasse breit ist.

Dann folgt der Bereich zwischen Poolstirnseite und anderer Grundstücksgrenze als Übergang zum Gartenbereich hinten.


5.) hinterer Gartenbereich nach dem Pool

Hinter dem Pool folgt ein zwar relativ großer Gartenbereich, der aber wieder durch diverse Hindernisse recht zersplittert ist.

Der Bereich hinter dem Pool ist wieder mit einem Sichtschutz aus drei Säulen und zwei Rankflächen, an denen sich drei Weinpflanzen als Sichtschutz jedes Jahr neu ausbreiten. Zwischen den drei Säulen und den Weinpflanzen sind zwei schmale Passagen, welche mit dem normalen Rasenmäher aufgrund der Höhe schwer zu mähen sind.

Dann folgt an der Grundstücksgrenze eine rechteckiger Beetbereich, welcher innen zum Garten zu durch zwei große L-förmige Hochbeete begrenzt wird.

An der anderen freien Seite sind mehrere kleine Obstbäume willkürlich platziert.

Nach dem Beetbereich und zur hinteren Grundstücksgrenze zu weitet sich der Garten beidseitig zu den Grundstücksgrenzen an den Seiten. Auch in den Bereich steht ein kleines Gewächshaus, diverse Pflanzkübel, Bäume, zwei bepflanzte Zinkbadewannen.

An der Hinteren Grundstücksgrenze befindet sich der einen Ecke der Komposthaufen, mittig ein überdachter breiter Streifen als Holzstapel/ Holzlager für den Kamin und in der anderen Ecke ein Geräteschuppen.


### Mäharbeiten ###

Alles wurde bisher händisch gemäht mit einem mittelbreiten Benzinmäher mit Antriebsunterstützung, mit Mulchmesser.

Typischerweise habe ich dabei in den jeweiligen Bereichenzuerst im Mäander die Masse an Fläche „abgerastert“ und dann am Ende die ganzen besonderen Stellen abgefahren. Je nach Bereich und dessen Grundausrichtung gabes da natürlich unterschiedlich einfach zu mähende Bereiche und einige Bastelstellen im Revier, wo reichlich Fahrkunst gefordert ist – gerade an und unter Bäumen. Auch die ganzen dynamischen Beet- und Grundstücksränder mit Bewuchs kosten Zeit und Nerven.

### Anforderung an einen autonomen Mäher ###

Was waren bisher meine NoGos für einen autonomen Mäher:


1.) Bisher habe ich aufgrund der Komplexität mir jeden Rasenroboter mit Begrenzungsdraht grundsätzlich verkniffen, da würde man wahnsinnig werden alleine bei der Randverlegung und den Baum- und Strauchumfahrungen. Wenn dann noch ein Drahtschaden eintritt… Danke nein.

2.) RTK – Mäher kamen für mich auch nicht infrage, sowas stelle ich mir auch nicht ins Gelände. Das muss komplett unauffällig sein, kein technischer Overkill an Hardware im Garten.

3.) Chaotisches Mähverfahren bei meiner zerklüftetenGartenstruktur völlig nutzlos. Da würden einige Teilbereiche nie gemäht werden

4.) Die Positioniergenauigkeit ist sehr wichtig. Es gibt mehrere Engstellen, an manchen Stellen kann es sonst zu Hängern des Mäherskommen (Betonrasenkantenstein zum Pool, 10cm Höhenunterschied an einer Poolseite), andererseits die Beetränder, Blumen, Sträucher und Bäume – ich habe Angst vor einer zornigen Frau :D

Teil 1/2

Grüße
Tommy




Dieses Thema wurde zuletzt von RasenRobby am 1-3-2026 10:53 bearbeitet
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1 Kommentar

Eternity 1 Beitrag
Danke für deine ausführliche Zusammenfassung.
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