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Saugroboter, Haushaltsgeräte und immer mehr Smart Home Produkte. Dreame erweitert sein Portfolio stetig. Mit dem NAVO Smart Lock E10 steigt das Unternehmen nun auch in den Bereich der smarten Türschlösser ein.
Ich habe das neue Smart Lock von Dreame ein paar Tage getestet und war vor allem auf eine Frage gespannt: Wie schlägt sich Dreames Smart Lock im echten Alltag?
Vorab: Ich habe das Smart Lock bei der Aktion „Jetzt bewerben! Testen Sie das NEUE Dreame Smart Lock!“ gewonnen.
Wie es vermutlich schon einigen von euch ergangen ist, stand auch ich schon einmal zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt vor verschlossener Tür. Spätestens da war für uns klar, dass wir irgendwann etwas ändern müssen. Von daher kam die Aktion von Dreame für mich genau zur richtigen Zeit.
📦 Auspacken
Das NAVO E10 macht direkt nach dem Auspacken einen sauberen und gut organisierten Eindruck. Zubehör und Komponenten sind vollständig enthalten, inklusive Batterien für das Keypad.
Einen Kritikpunkt habe ich allerdings bei der Verpackung: Das Produkt wird ohne neutralen Umkarton verschickt, wodurch von außen direkt erkennbar ist, was sich im Paket befindet. Aus Umweltgründen ist das nachvollziehbar, aus Sicht des Diebstahlschutzes finde ich es jedoch nicht optimal.
Zusätzlich war bei meinem Exemplar die Verpackungsfolie durch den Versand bereits teilweise eingerissen. Das wirkt nicht besonders sicher und könnte bei stärkerer Belastung dazu führen, dass sich die Folie vollständig löst. Problematisch wäre dabei vor allem, wenn sich dadurch auch das Versandlabel vom Paket löst.
🔧 Installation: großer Vorteil ohne Zylindertausch
Der größte Pluspunkt ist für mich das Konzept selbst: Der vorhandene Schließzylinder bleibt erhalten.
Das System wird auf der Innenseite der Tür montiert und dreht den eingesteckten Schlüssel. Kein Bohren und kein Austausch des vorhandenen Schlosses.
Die Montage erfolgt über eine Halterung am Zylinder, auf die anschließend die Motoreinheit gesetzt wird. Trotz der einfachen Installation wirkt alles stabil und durchdacht.
📱 App Einrichtung: gut geführt, aber nicht perfekt
Die Dreame App führt Schritt für Schritt durch die Installation. Kleine Videos, Fotos und verständliche Anweisungen unterstützen dabei. Gerade bei einer einmaligen Einrichtung ist das sehr angenehm👌🏼
Nach der Montage folgt die Kalibrierung des Schlosses. Dabei lernt das System die notwendigen Bewegungen zum Öffnen und Schließen der Tür.
Genau an dieser Stelle sehe ich allerdings noch Verbesserungspotenzial:
1. Automatische Kalibrierung wird praktisch erzwungen
Dreame zwingt den Nutzer bei der Ersteinrichtung regelrecht dazu, zunächst die automatische Kalibrierung durchzuführen. Vorher kann man sich kaum richtig im Bereich des Smart Locks umsehen, da diese immer wieder zur Kalibrierung zurückspringt.
Hier würde ich mir wünschen, dass lediglich ein deutlicher Hinweis erscheint, der Bereich des Smart Locks aber trotzdem bereits vollständig genutzt werden kann. So könnte man sich beispielsweise zunächst mit den Einstellungen vertraut machen oder prüfen, ob ein Firmware Update verfügbar ist.
2. Die automatische Kalibrierung muss genauer erklärt werden
Aus einem vermeintlich schnellen Kalibrierungsvorgang kann schnell eine halbe Stunde werden, wenn die einzelnen Schritte nicht exakt so durchgeführt werden, wie das System es erwartet.
Die App sollte deshalb noch klarer erklären, wie lange und wie weit die Tür bewegt werden muss und wann genau das akustische Signal abgewartet werden soll. Das würde unnötige Fehlversuche und Wiederholungen vermeiden.
🔑 Alltag: viele Zugangswege
Im Alltag bietet das E10 mehrere Möglichkeiten, die Tür zu öffnen:
•Fingerabdruck
•PIN-Code
•NFC
•App Steuerung
•klassischer Schlüssel
Der Fingerabdrucksensor ist für mich dabei der wichtigste Komfortfaktor. Hände voll, kein Suchen nach dem Schlüssel, einfach den Finger auflegen und die Tür öffnen.
Auch die Benutzerverwaltung ist sinnvoll gelöst, da mehrere Personen individuell angelegt und verwaltet werden können.
🕐 Temporäre Codes: sinnvoll im Alltag
Sehr praktisch sind zeitlich begrenzte oder einmalig nutzbare Zugangscodes.
So können beispielsweise Familienmitglieder oder Gäste Zugang erhalten, ohne dass dafür ein physischer Schlüssel weitergegeben werden muss. Nach Ablauf der festgelegten Zeit wird der Zugang automatisch ungültig.
Das macht das System im Alltag deutlich flexibler.
🛡️ Sicherheit und Protokolle
Das Smart Lock protokolliert relevante Ereignisse in der App, darunter:
·Öffnen und Schließen
·verwendete Zugangsmethode
·Fehlversuche
Zusätzlich gibt es eine Erkennung von Manipulationsversuchen am Außenelement, die einen Alarm auslösen kann.
Auch verschiedene Notfallfunktionen sind vorhanden. Diese werde ich im weiteren Verlauf meines Tests noch genauer unter die Lupe nehmen.
Dieses Thema wurde zuletzt von Zincer am 18-8-2026 08:50 bearbeitet
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