Hallo,
die eigentliche Mähleistung scheint beim A1 Pro wirklich eine Stärke zu sein – 90 m² in ungefähr 60 Minuten und dabei ein ruhiger Betrieb sind für deinen direkten Vergleich mit dem bisherigen Gardena ein durchaus positives Ergebnis.
Bei Kartierung und Grenzführung zeigen sich dagegen genau die Punkte, die bei einem kabellosen System besonders wichtig sind.
Dreame gibt für die Kartierung des A1 Pro selbst einige Einschränkungen beziehungsweise Empfehlungen vor. Unter anderem sollten Kurven möglichst mit einem Winkel von mehr als 90° angelegt werden. Bei einem Höhenunterschied von mehr als 4 cm an der Rasenkante soll mindestens 10 cm Abstand gehalten werden, und Grenzen an Hängen über 27 % beziehungsweise 15° sollten bei Sturzgefahr vermieden werden.
Die offizielle Anleitung dazu findest du hier:
https://dreametech.zendesk.com/hc/de/articles/52168695372569-Wie-erstelle-ich-einen-Kartenumriss-f%C3%BCr-das-A1-Pro
Auch überhängende Äste, Blätter oder andere Gegenstände im Bereich des LiDAR können problematisch sein. Dreame weist ausdrücklich darauf hin, dass das LiDAR frei von Blättern, Fremdkörpern und Verschmutzungen bleiben muss:
https://dreametech.zendesk.com/hc/de/articles/51929841432217-Dreame-A1-A1-Pro-A2-LiDAR-bezogene-Probleme
Beim Eingraben während Wendemanövern an Böschungen bist du ebenfalls nicht der Einzige. In einem anderen A1-Pro-Beitrag wurde genau dieses Verhalten mit durchdrehenden Rädern beim Rückwärtsfahren beziehungsweise Drehen beschrieben. Dreame Support DE nennt dort Steigung sowie nassen, glatten oder lockeren Untergrund als mögliche Einflussfaktoren:
https://de.forum.dreametech.com/forum.php?mod=viewthread&tid=6675
Da du dieses Verhalten bereits mehrfach und auch in deinen vorherigen Beiträgen beschrieben hast, wäre aus meiner Sicht besonders eine softwareseitige Verbesserung der Wendestrategie interessant. Wenn der Roboter erkennt, dass ein Rad oder beide Räder über längere Zeit Schlupf haben, wäre ein früherer Abbruch des Wendemanövers und eine alternative Anfahrstrategie deutlich rasenschonender.
Die Aussage, dass ein LiDAR-System grundsätzlich kein Begrenzungskabel ersetzen kann, würde ich allerdings etwas differenzierter sehen. Auf ebenen, klar begrenzten Flächen funktioniert das Konzept durchaus gut. Schwieriger wird es offensichtlich bei Böschungen, komplexen Ecken, dichter Randvegetation und Stellen, an denen gleichzeitig Navigation und Traktion gefordert sind.
@Dreame Support DE könnt ihr bitte prüfen beziehungsweise an das Produktteam weitergeben, ob für den A1 Pro weitere Verbesserungen bei der Grenzführung und insbesondere bei Wendemanövern an Böschungen vorgesehen sind? Eine frühere Erkennung von Radschlupf und ein automatischer Wechsel auf eine andere Wendestrategie könnten hier vermutlich viele Rasenschäden vermeiden.