Hallo,
der direkte Vergleich macht deinen bisherigen Punkt sehr anschaulich.
Die beiden Karten lassen sich aufgrund der unterschiedlichen Darstellung und Skalierung natürlich nicht exakt übereinanderlegen. Man sieht aber gut, worauf du hinauswillst: Eine über Jahre mit dem Gardena-Begrenzungskabel definierte Rasengrenze lässt sich mit der aktuellen A1-Pro-Kartierung nicht ohne Weiteres 1:1 nachbilden – insbesondere bei der von dir bereits beschriebenen Böschung in Zone 1.
Das passt auch zu deinen bisherigen Erfahrungen mit Ecken, Böschungen und Vegetation an der Rasengrenze.
Dreame Support DE hatte bei deinem vorherigen Vergleich bereits bestätigt, dass überhängende Büsche und Sträucher, Höhenunterschiede sowie andere dreidimensionale Strukturen die Grenzerfassung beeinflussen können und dein Feedback zur Kartierung und Grenzerkennung an das Produkt- und Entwicklungsteam weitergegeben wurde:
https://de.forum.dreametech.com/forum.php?mod=viewthread&tid=7956
Auch die offizielle Anleitung des A1 Pro zeigt, dass bei der Kartierung bestimmte geometrische Grenzen berücksichtigt werden müssen:
https://dreametech.zendesk.com/hc/de/articles/52168695372569-Wie-erstelle-ich-einen-Kartenumriss-f%C3%BCr-das-A1-Pro
Gerade dein Vergleich zeigt deshalb aus meiner Sicht einen interessanten Ansatz für eine zukünftige Verbesserung der App: Nach der eigentlichen Kartierungsfahrt wäre eine nachträgliche Feinbearbeitung der Außengrenze über frei verschiebbare Stütz- beziehungsweise Kontrollpunkte sehr hilfreich.
Damit könnten kleine Abweichungen an Ecken, Böschungen oder komplexen Randbereichen korrigiert werden, ohne die komplette Grenze erneut mit dem Mäher abfahren zu müssen.
Eine solche Funktion würde das Prinzip des virtuellen Begrenzungskabels deutlich flexibler machen und wäre gerade für Nutzer interessant, die von einem bereits sehr exakt verlegten Begrenzungskabel auf ein kabelloses System wechseln.
@Dreame Support DE könnt ihr diesen Vergleich bitte ebenfalls an das zuständige Produktteam weitergeben? Besonders interessant wäre eine nachträgliche manuelle Feinbearbeitung der Außengrenzen über einzelne verschiebbare Punkte beziehungsweise Liniensegmente. Damit ließen sich solche Abweichungen korrigieren, ohne jedes Mal eine vollständige Neukartierung durchführen zu müssen.